Konzept

Wenn die, die helfen wollen zum Opfer werden – Sicherheit: Selbst-und Opferschutz in sozialen Berufen
Denkt man an Gewalt und Selbstverteidigung, so kommt einem als erstes der Gedanke an Mädchen und Frauen auf dunklen Waldwegen. Doch treten Gewalt und Aggression in ungleich vielfältigerer Form auf.

Physische Gewalt… psychische Gewalt… sexualisierte Gewalt…
So zahlreich Ursachen und Auslöser für gewalttätige Übergriffe sein können, so zahlreich sind auch die Personen, die von eben diesen Übergriffen betroffen sind und gleichzeitig wenig bis keine Anleitung erhalten, um adäquat auf diese Situation reagieren zu können oder sie bestenfalls gänzlich zu vermeiden. Insbesondere Berufsgruppen im sozialen Bereich sind durch Ihre enge Zusammenarbeit mit Menschen jedweder sozialer Gruppe, jeden Alters und in jeder z.T. sehr angespannten psychischen Lage sicherlich besonders exponiert.
Das Erlangen von Fähigkeiten auf der Ebene der Selbst- und Sozialkompetenz ist für das gewaltfreie Miteinander notwendig und präventiv. Daher stützt sich das Seminarkonzept von social defense u.a. auf diese Präventivmaßnahmen.
Die Präventionskompetenzen bilden das Fundament unserer Ausbildung. Erst wenn sich der Praktizierende über die Interdependenzen sozialen Verhaltens bewusst wird, kann er verstehen, wie Konfliktsituationen entstehen und ihnen, wenn möglich, entgegen wirken.
Selbst- und Sozialkompetenz bilden somit das Fundament, um Gewalt vorzubeugen, indem Konfliktlösungsstrategien erlernt und angewandt werden.
Schlüsselfaktoren sind also:

Prävention – mittels Empathie, Selbstsicherheit und einigen leicht zu erlernenden Maßnahmen Situationen mit Gewaltpotenzial erkennen, vermeiden und erfolgreich entschärfen. Versteht man die Natur und die Mechanismen der Konfliktsituation, so ist es möglich und trainierbar, einer aus diesen Konflikten resultierenden Eskalation, die sich meist in gewalttätigen Über- und Angriffen manifestiert, entgegenzuwirken.

Selbst- und Opferschutz (Intervention) – sich selbst und auch den Angreifer vor Verletzungen zu schützen ist das ultimative Ziel, sobald eine Auseinandersetzung sich in handgreifliche Übergriffe steigert. Mit abgestimmten, effektiven und wenig aufwändigen Techniken ist es möglich, den Angreifer zum Abbruch seiner aggressiven Handlung zu zwingen und somit schnell und unkompliziert ein Ende der drohenden Gefahr für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit sowie den Körper und die Gesundheit des Gegenüber und Ihrer Kollegen herbeizuführen.
Unsere Spezialisten von social defense werden Ihnen vielfältige Konfliktmanagement-Möglichkeiten vorstellen, individuell abgestimmt auf Ihre persönliche Bedarfssituation, abgestimmt auf Ihren beruflichen Alltag und somit maßgeschneidert für Sie, ganz persönlich.
Zu Nutze machen sich die Experten von social defense bewährte Techniken, auf die auch Polizei- und Militäreinheiten erfolgreich zurückgreifen – reichen präventive Maßnahmen nicht aus, so macht social defense es Ihnen möglich, schnell, effektiv und sicher zu reagieren.
Basis und Inspiration für die gezeigten Techniken sind das bewährte Nahkampfsystem Krav Maga/KAPAP, Tactical Combat System, Luta Livre, Sambo und andere Stile.
Bei social-defense handelt sich um ein reines Selbstverteidigungskonzept, welches Lösungen für Angriffe, Übergriffe und Bedrohungen aus allen erdenklichen Situationen, Positionen und seitens jedweder Gattung von bewaffnetem oder unbewaffnetem Angreifer bietet.
Da sowohl „weiche“ als auch „härtere“ Maßnahmen in Abhängigkeit der Intensität der Gewaltsituation erlernt werden, ist eine adäquate Reaktion möglich, egal mit welcher Form von Angriff in egal welcher Ausprägung Sie sich konfrontiert sehen.

Eine der besonderen Facetten des social-defense ist, dass sämtliche Techniken völlig intuitiv ausgeführt werden, da sie auf natürlichen Reaktionen und Instinkten beruhen – sie werden daher leichter erlernt, schneller verinnerlicht und sind auch unter Einfluss von großem Stress praktikabel.
Um ein möglichst schnelles Lernen, ein effektives Training und eine garantierte Anwendbarkeit zu erzielen, finden die Seminare der Experten von social defense genau da statt, wo Sie Ihren beruflichen Alltag meistern: Vorort.
Mittels realistischer Szenarien und anschaulichen Simulationen vermitteln wir unser Konzept in Ihrer Arbeitsumgebung und stellen bewusst ein gewisses Stresslevel her, um Ihnen zu ermöglichen, im Fall der Fälle unmittelbar und routiniert zu reagieren, ohne durch Ihre Umgebung abgelenkt oder irritiert zu sein und ohne durch die Plötzlichkeit der Gefahrensituation überrumpelt zu werden.
social defense wird also im Einzelnen die folgenden Bereiche berücksichtigen:

  1. Konfliktmanagement und Prävention
  2. Verhalten und Vorgehen im Team
  3. Umgang mit Bedrohungssituationen
  4. Reaktion in Angriffssituationen
  5. Nutzen von Alltagsgegenständen

Unser Augenmerk liegt auf leicht zu erlernenden Techniken, welche noch unter großem Stress praktikabel sind.
Konfliktmanagement-Kompetenzen stellen ein notwendiges Mittel zur Bewältigung von Konflikten dar, deren Beherrschung das persönliche Selbstbewusstsein stärken und die soziale Interaktion erleichtern.
Die Teilnehmer bekommen eine allgemeine Einführung, welche mit spezifizierten Anwendungs-Szenarien in den individuellen Kontext eingebettet und erprobt werden.
Der praktische Teil der Ausbildung stellt daher einen großen Bereich dar und soll so eine individualisierte Ausbildung garantieren.

Sicheres Auftreten bedeutet sicheres Arbeiten – stärken Sie Ihr Selbstvertrauen, beherrschen Sie die Konfliktsituation, interagieren Sie angstfrei, gewappnet und souverän – social defense.

Das Konzept des social defense stützt sich hingegen vieler bekannter, bereits bestehender Systeme auf die neuesten Erkenntnisse der neuesten interdisziplinären Forschung und bindet Sie in die Grundkonzeption stimmig mit ein.

Beispielsweise fördert das Konzept den interkulturellen und interreligiösen Dialog und bezieht sich auf Forschungsergebnisse der neuesten neurowissenschaftlichen, kriminologischen und sozial-psychologischen Forschung.

Das Konzept unterzieht sich in regelmäßigen Abständen einem eigenen Qualitätsmanagement und evaluiert Daten zur ständigen Verbesserung der Lehre.